Natürlicher Rohstoff, umweltschonender Abbau, naturnahe Rekultivierung

Der Zuschlag Bims ist ein kiesförmiges Lockergestein, das im Tagebau abgebaut wird. Das abbauwürdige Vorkommen liegt unter einer ca. 30 bis 100 cm dicken Mutterbodenschicht mit Mächtigkeiten zwischen 1 und 6 m. Der Abbau erfolgt unter Verwendung von Baggern, Raupen oder Radladern. Nach Abbau des Bimskieses erfolgt umgehend die Einplanierung der Grube unter Wiederverwendung und Auftragens des zwischengelagerten Mutterbodens. Beim Abbau von Bims wird das Gelände somit nur um die entsprechende Abbauhöhe abgesenkt. Es bleiben keine Krater und es verschwinden keine Berge, wie es teilweise beim Abbau anderer Mineralien der Fall ist.

Der Abbau von Bims ist durch das Landesbimsgesetz geregelt. Danach erfolgt der Abbau nur, wenn es sich um einen Anschlußabbau handelt oder mindestens eine Fläche von 1 ha zum Abbau ansteht, so dass sichergestellt wird, daß das ausgebimste Gelände entsprechend seiner vorherigen Nutzung wieder naturnah rekultiviert wird.

Durch Neugestaltung und Rekultivierung lässt sich ein Landschaftsbild herstellen, das für den Betrachter in seinem ästhetischen Wert und in seiner Formgebung keine Nachteile gegenüber der ursprünglichen Gestalt besitzt.