Der Eintrag "offcanvas-col1" existiert leider nicht.

Der Eintrag "offcanvas-col2" existiert leider nicht.

Der Eintrag "offcanvas-col3" existiert leider nicht.

Der Eintrag "offcanvas-col4" existiert leider nicht.

Produktion

DIE FERTIGUNG UNSERER PRODUKTE

Produktion, Rohstoff und Rekultivierung

Der kiesförmige Bims wird im Tagebau abgebaut. Nach dem Abbau mittels Baggern oder Radladern wird der Bims mit LKW zum Herstellwerk gefahren. Dort kann er je nach Qualitätsanforderung sofort verarbeitet werden. Er wird entweder durch Absieben oder Waschen von Fremdbestandteilen gereinigt.

Als Bindemittel werden nur normgerechte Zemente nach DIN 1164 verwendet, bei denen es sich ebenfalls um entsprechend aufbereitete natürliche Zuschlagstoffe handelt. Bei der Herstellung von Leichtbetonsteinen und -produkten wird nur ein geringer Bindemittelanteil benötigt, der je nach Festigkeit des entsprechenden Steines 8 bis 12 % beträgt.

Als Anmachwasser wird Brunnen- oder Leitungswasser benutzt. Der Anteil, auch hier nur wenige Liter, richtet sich nach dem Feuchtegehalt des Naturbims. Dieser ist lagerungsbedingt erdfeucht. Er kann aber auch durch Witterungseinflüsse nass geworden sein.

Die Herstellung von Leichtbetonsteinen und -produkten ist besonders umweltfreundlich. Außer den vorerwähnten Zuschlägen, dem Bindemittel, ggf. Farbzusätzen und Wasser, werden keine weiteren Zusätze eingesetzt.

Der Bims wird zur Mischanlage geleitet. Dort wird mit genau abgewogener Bindemittelmenge und exakt dosierter Wasserzugabe das Leichtbetongemisch hergestellt. Die Mischung gelangt in den Füllkasten der automatisch arbeitenden Steinformmaschine, der seinerseits den Füllwagen beschickt. Der Füllwagen fährt danach über die auf einem Unterlagsbrett stehenden Stahlformen und füllt diese.

Die Steinformen enthalten die je nach Form geforderten Kerne für Schlitze oder Kammern. Mittels Auflast und Vibration durch Unwuchtmotoren wird das Mischgut so verdichtet, dass die Steine direkt (aus der Form gedrückt) entschalt werden können.

Die fertig geformten und sofort entschalten Steine verbleiben auf den ebenen Unterlagsbrettern. Die frischen Steine haben dabei eine Frühstandfestigkeit von ca. 0,5 N/qmm, so dass sie den weiteren Transport bis zur Anfangserhärtung schadlos überstehen.

Sie verlassen den Bereich des Produktionsautomaten und werden, nachdem ihnen eine Abgleichbürste lose Teilchen und Grate entfernt hat, in eine automatische Hubleiter abgesetzt. Die Hubleiter kann 24 Unterlagsbretter mit Steinen aufnehmen. Von dort aus übernimmt eine vollautomatische Schiebebühne die Bretter und verfährt sie in Trocken-Hochregallager. Die Steine binden hier ab und erreichen nach 4 Tagen eine Festigkeit, die ausreicht, die Steine mechanisch zu greifen, zu stapeln, zu palettieren, mit Bändern zu umreifen und zu folieren. Sie gelangen dann auf den Lagerplatz und müssen dort mindestens 28 Tage lagern, bis die per Norm geforderte Endfestigkeit erreicht ist.

Damit die Steine auf der Baustelle nicht gedreht werden müssen, werden Hohl- und Vollblöcke um 180° gedreht und paketiert, damit sie verarbeitungsgerecht für Hand und Maschine mit Hohlkammern nach unten auf die Baustelle kommen.

DIE ENTSTEHUNG VON BIMS

Die Entstehung von Bims geht in Deutschland auf einen gewaltigen Vulkanausbruch zurück,
der sich vor ca. 12.500 Jahren ereignet hat.
Die aus dem Erdinneren kommende, unter hohem Druck stehende Gesteinsschmelze entspannte sich beim Aufstieg zur Erdoberfläche durch schnelles Ausdehnen der eingeschlossenen Gase. Bei gleichzeitiger Verfestigung kühlte die ca. 1200°C heiße Magma porenbildend ab.

Frostbeständig

Feuerbeständig

Witterungsbeständig

Frei von wasserlöslichen Salzen

Bims ist der ideale Rohstoff für einen guten Wandbaustoff,
denn er ist porig, leicht, fest (Kornfestigkeit) und nicht brennbar.

Natürlicher Rohstoff, Umweltschonender Abbau, Naturnahe Rekultivierung

Der Zuschlag Bims ist ein kiesförmiges Lockergestein, das im Tagebau abgebaut wird. Das abbauwürdige Vorkommen liegt unter einer ca. 30 bis 100 cm dicken Mutterbodenschicht mit Mächtigkeiten zwischen 1 und 6 m. Der Abbau erfolgt unter Verwendung von Baggern, Raupen oder Radladern. Nach Abbau des Bimskieses erfolgt umgehend die Einplanierung der Grube unter Wiederverwendung und Auftragens des zwischengelagerten Mutterbodens. Beim Abbau von Bims wird das Gelände somit nur um die entsprechende Abbauhöhe abgesenkt. Es bleiben keine Krater und es verschwinden keine Berge, wie es teilweise beim Abbau anderer Mineralien der Fall ist.

Der Abbau von Bims ist durch das Landesbimsgesetz geregelt. Danach erfolgt der Abbau nur, wenn es sich um einen Anschlußabbau handelt oder mindestens eine Fläche von 1 ha zum Abbau ansteht, so dass sichergestellt wird, daß das ausgebimste Gelände entsprechend seiner vorherigen Nutzung wieder naturnah rekultiviert wird.

Durch Neugestaltung und Rekultivierung lässt sich ein Landschaftsbild herstellen, das für den Betrachter in seinem ästhetischen Wert und in seiner Formgebung keine Nachteile gegenüber der ursprünglichen Gestalt besitzt.

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Ok